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NACHBARSCHAFTEN in BERLIN (WEST)

HAUS AM LÜTZOWPLATZ | Lützowplatz 9 | 10785 Berlin-Schöneberg

12. November bis 31. Dezember 2009

Mitwirkende KünstlerInnen: Renate Anger, Elvira Bach, Ina Barfuß, Hanna Frenzel, Verena von Hugo,
Sven-Ake Johansson, Dietmar Kirves, Angelika Margull, Jakob Mattner, Helmut Metzner, Hermann Pitz,
Norbert Radermacher, Eva Maria Schön, Christiane Seiffert, Dagmar Uhde, Thomas Wachweger,
Suse Wiegand, Mathilda Wolf.

Einladungsposter
Portraits der beteigten Künstler

In der Ausstellung – kuratiert von Karin Pott – werden Werke von Künstlern und Künstlerinnen gezeigt, die vorwiegend in den 1970er und 1980er Jahren in Berlin entstanden sind. Die Präsentation soll nicht nur Kunstwerke, sondern ergänzend Dokumentarfotografien, Briefe und verschiedenste Formen öffentlicher und privater künstlerischer Äußerungen einschließen. Anhand subjektiver Blicke soll das Lebensgefühl einer Künstlergeneration bis kurz vor der Wiedervereinigung vermittelt werden.

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PRESSEKOMMENTAR

Nachbarn auf den zweiten Blick: Ausstellung im Haus am Lützowplatz

Von Annabelle Seubert

In der Ausstellung „Nachbarschaften. In Berlin (West), West-Berlin, Westberlin“ im Haus am Lützowplatz ... hängen die Gemälde, Installationen und Fotografien ... etwas verloren nebeneinander, bleiben stumme Einzelstücke.

Dabei lässt das Stichwort „Nachbarschaften“ doch Vertrautheit und Einklang vermuten. Vor allem, weil die 16 Künstler, denen die Werkschau gewidmet ist, in den Siebzigern und Achtzigern in derselben Szene im Westen Berlins verkehrten ...

Natürlich entwickelt sich daraus auch ein Bild über Liberalität, Lebensstil, Kommunen, Kunst und Rotwein. Trotzdem wünscht man sich eine Werkschau, die diese Nähe gleich offenlegt. Die Netzwerke zwischen den Personen spinnt, beantwortet, wer wo wie mit wem befreundet war. Aber vielleicht ist das einfach so mit Nachbarn. Man denkt, man kennt sich, aber man kennt sich kaum.

Quelle: Der Tagesspiegel, Berlin, am 17.11.2009

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